Jelenia Góra

Die Stadt Jelenia Góra (deutsch: Hirschberg) hat etwa 80.000 Einwohner und liegt im Herzen des Jelenia-Góra-Tals.

Ein Rundgang durch das historische Stadtzentrum beginnen wir am Aussichtsturm Grzybek (Pilzchen) auf dem Krzywousty-Hügel (Hausberg). Von hier aus kann man das Panorama der Stadt und der umliegenden Gebirgszüge sehen: Karkonosze (Riesengebirge), Góry Izerskie (Isergebirge), Rudawy Janowickie (Landeshuter Kamm) und das Kaczawskie-Gebirge (Bober-Katzbachgebirge). Etwa 1 km (20 min.) trennt den Aussichtsturm vom Stadtzentrum. Der nächste Aussichtturm, der für Besucher zugänglich ist, ist der Burgtorturm, ein Überbleibsel der ehemaligen Stadtmauer. Von hier aus erreichen wir in 1 Minute den Marktplatz, der von Miets- und Geschäftshäusern mit Arkaden umgeben ist. In der Mitte des Platzes befindet sich das klassizistische Rathaus mit einer Skulptur von Szczudlarz - einem Souvenir des Straßentheaterfestivals - und einem Brunnen mit einer Neptunskulptur.

Wenige hundert Meter entfernt befindet sich die Basilika des Heiligen Erasmus und Pankratius - die älteste Kirche der Stadt, der Wojanów-Torturm (Schildauer Torturm) und die St.-Anna-Kapelle, die orthodoxe Kirche der Heiligen Apostel Petrus und Paulus und die barocke Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes, heute katholisch, die als eine von sechs schlesischen evangelischen Gnadenkirchen erbaut worden war. Der Spaziergang durch das Zentrum endet im Riesengebirgsmuseum, das für seine polenweit größte Kunstglassammlung bekannt ist.

Im Stadtteil Jelenia Góra - Cieplice (Bad Warmbrunn), dem Kurviertel der Stadt sind vor allem sehenswert: die evangelische Erlöserkirche, das Schloss der Grafen Schaffgotsch, derzeit eine Außenstelle der Technischen Universität Wrocław (Breslau), die ehemalige historische zisterziensische Klosteranlage mit der Kirche St. Johannes der Täufer, in der heute das Naturhistorische Museum untergebracht ist. Besucher können sich in Cieplice im historischen Kurpark und dem norwegischen Park (Füllnerpark) entspannnen.

Oberhalb des Stadtteils Sobieszów (Hermsdorf) - nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt liegt auf dem Gipfel des Chojnik (Kynast) die gleichnamige Burg aus dem 14. Jahrhundert, die als ständige Ruine erhalten ist. Sie können die Burg über den schwarz, rot oder grün gekennzeichneten Weg erreichen.

In Jagniątków (Agnetendorf) - dem höchstgelegenen Ortsteil der Stadt, lohnt sich, das Stadtmuseum „Gerhart-Hauptmann-Haus“ zu besuchen. Die Jugendstilvilla befindet sich in einem wunderschönen Park. Bemerkenswert sind in der Eingangshalle des Gebäudes die Wandmalereien von J. M. Avenarius.

Empfehlenswert sind folgende Wandertouren:

- vom Stadtzentrum zum mittelalterlichen Wohnturm in Siedlęcin (Boberröhrsdorf) mit seinen frühmittelalterlichen Wandmalereien,

- von Jagniątków zur Czarnego Kotła Jagniątkowskiego (Agnetendorfer Schneegrube) im Riesengebirge zum Tal der Schlösser und Gärten.

Adresse:

Plac Ratuszowy 58
58-500 Jelenia Góra

https://turystyka.jeleniagora.pl/Witamy-Turystyka?q=Witamy-Turystyka

kultura@jeleniagora.pl


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