FREISING

Gärten entdecken auf dem Weihenstephaner Berg

„Wer Freising nicht gesehen hat, kennt Altbayern nicht“, sagte einst der Kulturhistoriker Wilhelm Heinrich Riehl. Auf dem Weihenstephaner Berg, auf dem früher eine Benediktiner-Abtei stand, befindet sich heute die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Hier reihen sich zauberhafte Gärten aneinander, die auch von Nicht-Studierenden besichtigt werden können. Terrassenartig angelegte Gartenlandschaften oder auch Hangbepflanzungen beweisen: Ein schöner Garten ist auf jedem Gelände möglich.

Ein ausgiebiger, etwa 4 Kilometer langer Spaziergang zu den grünen Kleinoden lohnt sich auf jeden Fall.

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VOM BAHNHOF AUS AUF TOUR

Station 1 – Oberdieckgarten

Startpunkt des Rundwegs ist der Freisinger Bahnhof. Zuerst geht es über die Saar- und Johannisstraße ein Stück stadteinwärts, bevor Sie der Weg entlang des Weihenstephaner Fußweges Richtung Weihenstephaner Berg führt, auf dem sich die stilvoll gestalteten Gärten befinden. Nach nur einer halben Stunde Fußmarsch erreichen Sie auf dem Areal der Hochschule den nach einem Obstkundler benannten Oberdieckgarten. Der Duft von Rosen und Arzneipflanzen liegt in der Luft und Sie können Hortensien, Pfingstrosen, Azaleen und vieles mehr erkunden.

Station 2 – Hofgarten

Weiter geht es zum parkähnlichen Hofgarten. Dort steht das „Salettl“, das ehemalige Gartencasino der Benediktiner, im Mittelpunkt. Sehenswert sind hier vor allem stattliche Bäume wie Blutbuchen, ein alter Ginko und Exemplare von Silber-Ahorn und Lebkuchenbaum. Von der Aussichtsterrasse hat man bei gutem Wetter einen fantastischen Blick auf die Alpen.

Station 3 – Parterregarten

In direkter Nachbarschaft zum Hofgarten liegt dann noch der Parterregarten, wo Schmuckpflanzen mit Formen und Farben spielen und im Frühjahr und Sommer interessante Kombinationen zeigen.

Station 4 – Sichtungs- und Kleingarten

Der Sichtungsgarten ist ein Lehr- und Versuchsgarten, in dem auf einer Fläche von 5 Hektar Stauden- und Gehölzarten sowie Rosenneuheiten auf ihren Gebrauchswert geprüft werden. Auch Steingarten- und Wasseranlagen gibt es zu sehen.Weiter geht es in den Kleingarten. Hier werden nicht nur Neuheiten, sondern auch seltene Gemüse- und Obstsorten angebaut. Heilkräuter und Gewürze verströmen einen angenehmen Duft.

Station 5 – Balkonpflanzen

Wenn Sie sich in Sachen Balkongrün inspirieren lassen möchten, können Sie vor dem Rückweg in die Freisinger Altstadt noch einen Abstecher in die Schauanlage mit Balkonpflanzen machen. Über den Weihenstephaner Fußweg geht es dann wieder zurück. Wenn Sie möchten, können Sie vor dem Rückweg noch ein wenig auf dem Weihenstephaner Berg verweilen.

BIERGENUSS IN WEIHENSTEPHAN

Unser Tipp für eine gemütliche Pause

Der Ortsteil Weihenstephan ist ein Eldorado für Braukultur mit 1.000-jähriger Tradition. Direkt neben der Hochschule befindet sich nämlich die älteste Brauerei der Welt! Ein Besuch der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan lohnt sich: Bei einer Führung erhalten Sie einen Einblick hinter die Kulissen und in das Handwerk. Eine Kostprobe darf natürlich auch nicht fehlen.

SEHENSWERTES IN FREISING

Die Stadt erkunden

Die Freisinger Innenstadt ist mindestens genauso sehenswert wie die wunderbare Gartenlandschaft auf dem Weihenstephaner Berg. In der historischen Altstadt begeistert der Blick auf die farbigen Häuserfassaden: Bürger- und Domherrenhäuser von der Gotik bis zum Barock reihen sich aneinander. An der Säule auf dem Marienplatz herrscht nicht nur bei den Stadtfesten reges Treiben. Zweimal wöchentlich findet auf dem Platz der Grüne Markt statt, bei dem Sie sich mit allerlei Leckereien eindecken können.

Über den Dächern der Stadt erhebt sich Freisings Wahrzeichen – der Domberg. Dort thront der Mariendom, dessen Innenraum von den berühmten Asam-Brüdern im Barockstil gestaltet wurde. Beliebte Sehenswürdigkeit bei Besuchern aus aller Welt ist die romanische Krypta mit der geheimnisvollen Bestiensäule. Ist nach all den Eindrücken ist es Zeit für eine Stärkung, werden Sie in den vielen traditionellen Gasthäusern fündig. Hier können Sie sich noch ein kühles Helles gönnen und sich danach vom alex wieder nach Hause fahren lassen.

Tipp

Wer noch nicht genug von der Natur und noch Kraft in den Beinen hat, kann auf dem 2 Kilometer langen Walderlebnispfad an der Waldgaststätte Plantage die Magie des Waldes erkunden. Der Rundweg bietet verschiedene interaktive Stationen, Schautafeln, einen Barfußpfad und ein Waldlabyrinth. Die Gaststätte ist zu Fuß in etwa 40 Minuten oder vom Bahnhof aus mit dem Bus (Linie 601, 617 und 618, Haltestelle „Waldsiedlung“) erreichbar.

TOURIST INFO

Adresse:

Rindermarkt 20

85354 Freising

touristinfo@freising.de

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