Fahrzeugengpass im Ostsachsennetz

In unseren Zügen stehen aktuell zeitweise weniger Sitzplätze zur Verfügung als gewohnt. Das hat folgenden Grund: Im Ostsachsennetz stehen 28 Triebwagen zur Verfügung, davon sind vier als Reserve eingeplant. Durch Hauptuntersuchungen und Schäden an mehreren Fahrzeugen gleichzeitig ist diese Reserve jedoch aufgebraucht. Das bedeutet: Schon kleinere Störungen können sich auf den Betrieb auswirken.

Besonders die Züge um 15:23 Uhr sowie um 15:25 Uhr ab Dresden Hbf sind daher aktuell stark überfüllt. Damit es für Sie dennoch eine möglichst stressfreie Fahrt wird, haben wir hier ein paar Tipps für Ihre Reiseplanung:

Hinweise für Pendler:

Innerhalb Dresdens: 

  • Bitte Straßenbahn und S‑Bahn nutzen

Nach Radeberg, Arnsdorf, Bischofswerda:

  • Auf den RE2 um 15:23 Uhr ausweichen für mehr Platz und Zeitersparnis

Nach Görlitz/Zgorzelec:

  • Auf den RE2 um 15:23 Uhr ausweichen
  • In Bischofswerda in den RE1 umsteigen 
  • Hinweis: kurze Wege, alle Gleise fußläufig erreichbar, aber für mobilitätseingeschränkte Personen nicht empfohlen
Rücksichtsvoll Reisen:
  • Im Zug bitte durchgehen
  • Türen und, soweit es geht, Gänge freihalten
  • Keine Plätze mit Gepäck blockieren, sondern Gepäckablagen nutzen
  • Großes Gepäck auf mehrere Handgepäcksstücke aufteilen  
  • Keine Fahrradmitnahme in den Zügen um 15:23 Uhr sowie 15:25 Uhr
Alternative Verbindungen für alle Reisenden

Wenn möglich, auf folgende Züge ausweichen:

  • 14:23 Uhr – RE1
  • 15:53 Uhr – RB61/60
  • 16:23 Uhr – RE1

Diese Züge sind ebenfalls gut genutzt, jedoch weniger stark überfüllt.

Hinweise zur Fahrradmitnahme

Aufgrund der Auslastung ist in den Zügen um 15:23 Uhr sowie um 15:25 Uhr ab Dresden Hbf keine Fahrradmitnahme möglich.

Alternative Verbindung: 

  • Um 15:53 Uhr (RB61) mit Ziel Richtung Zittau sowie mit Ziel Richtung Görlitz
  • Anschließend: Umstieg in Bischofswerda (Umsteigezeit 8 Minuten, Abfahrt am selben Gleis)

Alternative Gestaltung

Hinweise für Pendler:

Innerhalb Dresdens: 

  • Bitte Straßenbahn und S‑Bahn nutzen

Nach Radeberg, Arnsdorf, Bischofswerda:

  • Auf den RE2 um 15:23 Uhr ausweichen für mehr Platz und Zeitersparnis

Nach Görlitz/Zgorzelec:

  • Auf den RE2 um 15:23 Uhr ausweichen
  • In Bischofswerda in den RE1 umsteigen 
  • Hinweis: kurze Wege, alle Gleise fußläufig erreichbar, aber für mobilitätseingeschränkte Personen nicht empfohlen
Auf dem Bild ist ein Textbalken mit "Fair Play beginnt hier" zu sehen. Außerdem eine gelbe Karte, auf der ein Handschlag-Symbol abgebildet ist.
Alternative Verbindungen für alle Reisenden

Wenn möglich, auf folgende Züge ausweichen:

  • 14:23 Uhr – RE1
  • 15:53 Uhr – RB61/60
  • 16:23 Uhr – RE1

Diese Züge sind ebenfalls gut genutzt, jedoch weniger stark überfüllt.

Auf dem Bild ist das Logo von Dynamo Dresden mit Konfetti-Regen zu sehen. In einem Textbalken steht Heimspiel-Infos.
Hinweise zur Fahrradmitnahme

Aufgrund der Auslastung ist in den Zügen um 15:23 Uhr sowie um 15:25 Uhr ab Dresden Hbf keine Fahrradmitnahme möglich.

Alternative Verbindung: 

  • Um 15:53 Uhr (RB61) mit Ziel Richtung Zittau sowie mit Ziel Richtung Görlitz
  • Anschließend: Umstieg in Bischofswerda (Umsteigezeit 8 Minuten, Abfahrt am selben Gleis)
Auf dem Bild ist das Logo von Dynamo Dresden mit Konfetti-Regen zu sehen. In einem Textbalken steht Heimspiel-Infos.
Rücksichtsvolles Reisen
  • Im Zug bitte durchtreten
  • Türen und, soweit es geht, Gänge freihalten
  • Keine Plätze mit Gepäck blockieren, sondern Gepäckablagen nutzen
  • Großes Gepäck auf mehrere Handgepäcksstücke aufteilen 
  • Keine Fahrradmitnahme in den überfüllten Zügen um 15:23 Uhr sowie 15:25 Uhr

Häufige Fragen zur aktuellen Situation

Warum fehlen beim trilex Triebwagen?

Im Ostsachsennetz stehen insgesamt 28 Triebwagen bereit, von denen vier als Reserve vorgesehen sind. Aufgrund laufender planmäßiger Hauptuntersuchungen, bei denen zeitgleich zwei Fahrzeuge über einen längeren Zeitraum in der Werkstatt gebunden sind, sowie infolge technischer Schäden an einzelnen Triebwagen ist die verfügbare Fahrzeugflotte deutlich reduziert. Die vorgesehene Reserve ist vollständig ausgeschöpft, sodass bereits geringfügige technische Störungen zu Unterbrechungen im Betriebsablauf führen können.

Warum dauert eine Hauptuntersuchung so lange?

Eine Hauptuntersuchung (HU) dauert rund 6 bis 9 Wochen. Während dieser Zeit wird der Triebwagen vollständig zerlegt, alle Komponenten werden geprüft, gewartet, instand gesetzt oder ersetzt, bevor das Fahrzeug wieder komplett aufgebaut und getestet wird. Dieser umfangreiche Prozess stellt die langfristige Sicherheit und Zuverlässigkeit der Flotte sicher und muss spätestens alle 8 Jahre durchgeführt werden. 

Warum fährt nachmittags um 15:25 Uhr nur ein Triebwagen ab Dresden Hbf nach Görlitz ?

Kurz gesagt: Nachmittags fährt derzeit nur ein Triebwagen nach Görlitz, da der zweite planmäßig vorgesehene Triebwagen an anderer Stelle dringend benötigt wird und auf mehreren anderen Umläufen ansonsten mit reduzierter Kapazität gefahren werden könnte.

Im Detail ist die Situation folgendermaßen: Ursprünglich verkehrten ab Dresden auf den Linien RE1 und RE2 drei Triebwagen in gekuppelter Form. Diese Kapazität reicht jedoch für den hohen Nachfrageansturm am Nachmittag, insbesondere gegen 15:30 Uhr, nicht aus. Vor diesem Hintergrund wurde für das laufende Jahr vorgesehen, stattdessen zwei Doppeltraktionen (2 × 2 Triebwagen) einzusetzen. Planmäßig sollten daher seit diesem Jahr um 15:25 Uhr ab Dresden Hauptbahnhof jeweils zwei gekuppelte Triebwagen in Richtung Zittau und Görlitz verkehren.

Aktuell kann dieses Angebot Richtung Görlitz jedoch nicht umgesetzt werden, da das hierfür benötigte zweite Fahrzeug nicht zur Verfügung steht. Um das geplante Fahrtenkonzept umzusetzen, müsste ein zusätzlicher Triebwagen über einen Zeitraum von mehr als vier Stunden ungenutzt im Wendebereich des Dresdner Hauptbahnhofs vorgehalten werden. In dieser Zeit würde das Fahrzeug auf anderen wichtigen Umläufen fehlen. Dies hätte zur Folge, dass auf mehreren Verbindungen nur mit reduzierter Kapazität gefahren werden könnte, insbesondere in Einzeltraktion statt in der vorgesehenen Doppeltraktion.

Unsere Reiseempfehlungen sind daher besonders für stark nachgefragten Tage wie freitags zu beachten.

Warum fahren nachmittags um 15:23 Uhr ab Dresden Hbf immer zwei Triebwagen nach Zittau?

Planmäßig verkehren um 15:23 Uhr ab Dresden Hauptbahnhof zwei gekuppelte Triebwagen in Richtung Zittau. Diese Leistung ist vom Auftraggeber bestellt und betrieblich erforderlich, da sich die Fahrzeuge in Zittau trennen: Ein Zugteil verkehrt nach der Ankunft zurück nach Dresden, der andere fährt weiter in Richtung Liberec. Eine Reduzierung dieser Leistung hätte unmittelbare Auswirkungen auf das gesamte Linienkonzept.

Hinzu kommt, dass Görlitz regulär über zwei Verbindungen pro Stunde angebunden ist, während Zittau lediglich im 30‑ bis 90‑Minuten‑Takt bedient wird. So verkehren ab Dresden Hauptbahnhof Züge in Richtung Zittau beispielsweise um 15:23 Uhr und 15:53 Uhr, danach jedoch erst wieder um 17:23 Uhr. Zittau ist damit, insbesondere an stark nachgefragten Tagen wie freitags, deutlich schlechter angebunden als Görlitz.

Aus diesen Gründen wird das Angebot nach Görlitz vorübergehend reduziert, um insgesamt eine stabilere und verlässlichere Verkehrsleistung sicherzustellen. 

Für Fahrgäste mit einer Fahrtstrecke bis Bischofswerda empfehlen wir die alternative Verbindung um 15:23 Uhr mit dem RE2 und empfehlen allen Fahrgästen vor allem an Freitagen etwas mehr Zeit einzuplanen.

Warum fährt nicht wieder ein dreifach gekuppelter Zug ab Dresden Hbf wie im letzten Jahr?

Der aktuelle Fahrplan ist langfristig geplant, bestellt und auf die vorhandenen Trassen abgestimmt. Zusätzliche oder abweichende Zugbildungen – wie eine dreifache Traktion – lassen sich nicht kurzfristig umsetzen.

Wie lange wird diese Situation noch andauern?

Die angespannte Situation bei der Fahrzeugverfügbarkeit hängt maßgeblich mit laufenden Hauptuntersuchungen (HU) zusammen. Diese sind gesetzlich vorgeschrieben und dauern mehrere Wochen pro Fahrzeug. Da zusätzlich einzelne Triebwagen längerfristig ausfallen, wird es auch in den kommenden Monaten vereinzelt zu geringeren Kapazitäten kommen. Eine schrittweise Entspannung ist möglich, sobald Fahrzeuge aus der Hauptuntersuchung und aus Reparaturen zurückkehren. Insgesamt bleibt das laufende Jahr jedoch herausfordernd.

Warum besorgt man nicht einfach neue Fahrzeuge?

Der Markt für passende Fahrzeuge ist leergefegt. Es gibt weder verfügbare Fahrzeuge zur Miete noch geeignete Fahrzeuge zum Kauf.

Andere Fahrzeugtypen können nicht eingesetzt werden, da sie technisch nicht mit den vorhandenen Triebwagen kompatibel sind und sich aufgrund des komplexen Umlaufkonzepts nicht in den bestehenden Betrieb integrieren lassen. Wenn es hier eine einfache Lösung gäbe, wäre sie längst umgesetzt worden. Langfristig geplant ist, dass im kommenden Jahr die Flotte schrittweise um fünf weitere Fahrzeuge ergänzt wird. 

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