08.01.2026
Pressemeldung

Anhaltende niedrige Temperaturen führen zur Einführung eines betriebsbedingten Winterfahrplans im Vogtland

Abgebildet wird eine Schneeflocke in rot auf hellrotem Hintergrund

Der Winter hat auch das Vogtland weiter fest im Griff. Die anhaltende Frostperiode führt im Bahnverkehr zu Einschränkungen aufgrund der höheren Störanfälligkeit der eingesetzten Triebwagen. Um ungeplante Zugausfälle zu vermeiden, führt die vogtlandbahn bis auf Weiteres einen betriebsbedingten Winterfahrplan ein. 

Von den Einschränkungen betroffen sind die vogtlandbahn-Linien RB 2 und RB 5: 

Auf der Linie RB 2 (Zwickau – Plauen – Hof) greift ab dem kommenden Montag, 12.01.2026 der Wochenendfahrplan. Davon ausgenommen sind die Schülerzüge, die als Zugleistungen weiter angeboten werden. Für alle ausfallenden Zugleistungen wird Ersatzverkehr mit Bussen angeboten. 

Auf der Linie RB 5 entfallen ab dem morgigen Betriebstag bis auf Weiteres alle Zugleistungen, die im Zwischentakt verkehren, also Verbindungen zwischen Mehlteuer / Plauen und Falkenstein. Auch für diese werden als Ersatzverkehr mit Busse nach SEV verkehren. Die Fahrzeiten verlängern sich jeweils dadurch um eine Viertelstunde. Verbindungen mit Anschlüssen von oder nach Hof sowie aus oder nach Karlovy Vary werden weiter als Zugleistungen aufrechterhalten. Einzelheiten entnehmen Reisende bitte dem Ersatzfahrplan auf der Homepage der vogtlandbahn. Bei den Informationen zu den notwendigen Fahrplananpassungen kann es zu Verzögerungen in den sonstigen gängigen Auskunftsmedien kommen. 

Alle weiteren Linien der vogtlandbahn verkehren nach dem regulären Fahrplan. Wir bitten unsere Fahrgäste dennoch darum, sich in den Live-Fahrplänen der vogtlandbahn über eventuelle weitere Einschränkungen vor Reiseantritt zu informieren. Insbesondere die prognostizierte Wetterlage am Wochenende kann zu weiteren, ungeplanten Einschränkungen im Zugverkehr führen.  

Durch die Unterstützung mit Busfahrleistungen auf einzelnen Strecken können ausfallende Fahrzeuge für einen begrenzten Zeitraum kompensiert werden. Damit soll die Verlässlichkeit der Fahrpläne auch bei Wintereinbruch aufrechterhalten werden. Ungeplante Ausfälle von Zugleistungen können so besser vermieden werden. 

Bei anhaltenden Außentemperaturen im Frostbereich steigt die Störanfälligkeit der Triebfahrzeuge. Insbesondere nachts, wenn die Fahrzeuge für den Betriebsstart abgestellt sind, kann es dazu kommen, dass die Fahrzeuge einfrieren. Das wiederum kann zu Schäden im Heizungssystem, zu Leitungsschäden oder zu Motorschäden führen, so dass einzelne Fahrzeuge für den Betrieb nur eingeschränkt oder nicht zur Verfügung stehen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Werkstatt arbeiten unter Hochdruck sowie in zusätzlichen Sonderschichten daran, auftretende Schäden zu verifizieren und zu beheben.  

Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bitten wir unsere Fahrgäste um Entschuldigung und danken Ihnen für Ihre Geduld. 

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