Bayerisch Kanada - Wanderungen im schönen Regental

Mit der waldbahn unterwegs!

Das Gebiet zwischen Teisnach und Viechtach – immer entlang des Flusses Schwarzer Regen – wird nicht umsonst „Bayerisch Kanada" genannt. Genau hier, wo sich die unberührte Naturschönheit des Regentals präsentiert ist die waldbahn auf der Linie 4 unterwegs. Auf einer der schönsten Bahntrassen Deutschlands schlängelt sich der Zug durch den Wald unmittelbar entlang des Flusses in Richtung Viechtach. Alle Wandertipps lassen sich bequem mit einer Fahrt durch „Bayerisch Kanada" verbinden. Detaillierte Wanderkarten sind in den Zügen der waldbahn erhältlich.


Flusswanderung nach Teisnach

Flusswanderung nach Teisnach

Streckenverlauf:

Beim Bahnhaltepunkt Gumpenried überqueren Sie die Regenbrücke und folgen danach gleich rechts der Markierung „rote 10" flussaufwärts. Bei einer Abzweigung nach ca. 1,5 km wandern Sie geradeaus weiter auf der Markierung „rote 10" bis zum Weiler Öd. Hier folgen Sie rechter Hand dem „Biberweg" auf der Markierung „rote 1". Bei einer Abzweigung biegen Sie rechts auf die Markierung „rote 14" nach Teisnach (Einkehrmöglichkeiten) ab. Nach der Kläranlage überqueren Sie die Regenbrücke und das Flüsschen Teisnach um nach dem Verkehrskreisel linker Hand den Bahnhaltepunkt zu erreichen.

Tipp: Die Wanderung ist auch von Teisnach aus sehr lohnend. Direkt am Bahnhof Teisnach einfach der neuen Flusswanderwegmarkierung „≈“ bis Gumpenried folgen.

Länge: ca. 7 km

Schwierigkeit: leicht

Sehenswertes:

» Natur pur in wildromantischer Flusslandschaft

» Urige Schluchtwälder mit Felsen

» Neugotische Pfarrkirche St. Margareta mit neuem Kreuzweg zum Friedhof

Bildquelle: Klaus-Dieter Neumann

Flusswanderung zur Schnitzmühle

Flusswanderung zur Schnitzmühle

Streckenverlauf:

Ab dem Bahnhaltepunkt Gumpenried wandern Sie auf der linken Seite regenabwärts und folgen dem Zielwanderweg „blaue 3“. Die ersten 4 km bieten faszinierende Ausblicke auf den wildromantischen Schwarzen Regen. Dann wandern Sie einen längeren, kaum beschwerlichen Anstieg bis zum Weiler Haid am Sand. Anschließend biegen Sie rechts ab und folgen ca. 400 m der Markierung „blaue 3“ auf einer verkehrsarmen Straße. Bei der Abzweigung nach Enzleinsgrub biegen Sie auf der gegenüberliegenden Straßenseite links in einen Feldweg ab. Vorbei am Weiler Pignet wandern Sie immer auf der Markierung „blaue 3“ ins Liebestal und folgen bachabwärts der Aitnach. Bei Fischaitnach biegen Sie rechts in Richtung Bahnhaltepunkt Schnitzmühle (Einkehrmöglichkeit) ab. Wer alternativ lieber ca. 3 km weiter bis nach Viechtach wandern möchte, folgt bei Fischaitnach der Markierung „blaue 3“ auf der Straße bis zum Viechtacher Bahnhof.
Tipp: Die Tour kann auch am Bhf Viechtach oder Schnitzmühle gestartet werden. Einfach der neuen Flusswanderwegmarkierung „≈“ bis Gumpenried bzw. Teisnach folgen.

Tipp: Die Tour kann auch am Bhf Viechtach oder Schnitzmühle gestartet werden. Einfach der neuen Flusswanderwegmarkierung „≈“ bis Gumpenried bzw. Teisnach folgen.

Länge: ca. 9 km

Schwierigkeit: leicht bis mittel

Sehenswertes:

» Eine der schönsten Tal- und Hanglandschaften 
   am Schwarzen Regen
» Herrliche Ausblicke zum wildromantischen Fluss
» Weite Talauen bei Schnitzmühle


Bildquelle: Klaus-Dieter Neumann

Ausblicke erklimmen

Ausblicke erklimmen

Streckenverlauf:

Beim Bahnhaltepunkt Gumpenried überqueren Sie die Regenbrücke. Danach folgen Sie gleich rechts flussaufwärts der Markierung „rote 10" und biegen nach ca. 1,5 km links ab. Dann überqueren Sie einen kleinen Bach und wandern rechts abbiegend auf der Markierung „rote 10" bis unmittelbar zum Ortseingang Böbrach. Hier biegen Sie links ab und folgen der Markierung „rote 11" in Richtung Wolfgangskapelle. Nach einem kurzen steilen Aufstieg über den Kreuzweg genießen Sie die herrliche Aussicht, die Felsen und das kleine Kirchlein. Sie steigen wieder am Kreuzweg hinunter bis zur Abzweigung und folgen der Markierung „rote 5" nach rechts zur Hochebene Frath (Einkehrmöglichkeit im Gutshof). Hier bietet sich ein beeindruckender Panoramablick. Weiter führt der Weg nun nur noch bergab über die Markierung „rote 5" bis zur Ortschaft Asbach (Einkehrmöglichkeit im Berggasthof Fritz). Dort wandern Sie geradeaus weiter auf der Markierung „rote 10" über Bühlhof zurück nach Gumpenried.

Länge: ca. 12 km

Schwierigkeit: mittel

Sehenswertes:


» Wildromantische Flusstäler und -hänge

» Wolfgangskapelle mit Felsmassiv, Kreuzweg und einem weiten Ausblick

» Hochebene Frath mit herrlichem Blick über den Bayerischen Wald


Bildquelle: Tourist-Info Viechtach

Auf zur Felsenkapelle - Start der Wanderung ist Bodenmais

Auf zur Felsenkapelle - Start der Wanderung ist Bodenmais

Streckenverlauf:

Startpunkt dieser Wanderung ist der Marktplatz in Bodenmais. Hier geht es an der Markierung „blaues Rechteck/weiße 7" nach Südwesten. Wir überqueren die St 2132 und folgen der Markierung in Richtung Bergwinkel. Dann biegt der Weg, immer noch auf der gleichen Markierung, nach links und steigt nun an zum Sternknöckel (819 m). Hier bietet sich Ihnen eine wunderschöne Aussicht auf Bodenmais und das Arbergebiet. Es geht nun weiter auf dem Kamm entlang, bis Sie auf die Markierung „blaues Rechteck/weiße 1" treffen, der Sie zur Wolfgangskapelle folgen. Genießen Sie die Aussicht und diese alte Waldkapelle unter dem mächtigen Wolfgangsriegel und steigen Sie nun auf der Markierung ab nach Böbrach. Sie gelangen auf die Asbacher Straße und wechseln auf dieser auf die Markierung „Biberweg" in den Lindenweg und weiter nach Wieshof und Oed, immer der Markierung „Biberweg" folgend, bis Teisnach. Zurück gelangen Sie ab Teisnach Bahnhof auf einer der schönsten Bahnstrecken Deutschlands, entlang des Schwarzen Regens nach Viechtach (schöne Kirche und Stadtplatz) und von dort mit dem Rufbus durch das schöne Zellertal nach Bodenmais. Alternativ fahren Sie mit der waldbahn über Gotteszell und Zwiesel zurück.

Länge: ca. 16 km

Schwierigkeit: mittel

Sehenswertes:

» Schöne Aussichten auf das Arbergebiet

» Historische Wolfgangskapelle

» Mächtige Felsformationen

» Wildromantische Flusslandschaft

Bildquelle: Klaus-Dieter Neumann

Auf gläsernen Burgpfaden

Auf gläsernen Burgpfaden

Streckenverlauf:

Kurz nach dem Bahnhof Viechtach überqueren Sie die eiserne Schmausmühlbrücke und folgen flussabwärts der Markierung „Goldsteig blau“. Nach ca. 1 km verlassen Sie das Flusstal rechts bei einer Abbiegung und wandern über hügelige Höhenzüge auf der Markierung „Goldsteig blau“ bis nach Neunußberg. Der renovierte Burgturm in 698 m Höhe lohnt mit beeindruckenden Panoramablicken über den gesamten Bayerischen Wald. Zurück in Neunußberg folgen Sie der Markierung „rote 4“ westlich über Rattersberg und Rauhbühl nach Viechtach. In Rauhbühl finden Sie die überregional bekannte „Gläserne Scheune“ des Glaskünstlers Rudolf Schmid.

Länge: ca. 14 km

Schwierigkeit: mittel

Sehenswertes:

» Flusslandschaft des Schwarzen Regens
» Burgruine Neunußberg mit Burgturm    und herrlichen Ausblicken
» Gläserne Scheune mit historischen Geschichten    und Legenden auf über 200 m² Glasfläche

Bildquelle: Tourist-Info Viechtach

Regenweg

Regenweg

Streckenverlauf:

Kurz nach dem Bahnhof Viechtach überqueren Sie die eiserne Schmausmühlbrücke über den Regen. Dann biegen Sie gleich links flussabwärts ab und folgen immer der Markierung „rote 6“. Auf Wald– und Wiesenwegen, vorbei an Altwassertümpeln, gelangt man über den Stoaberg zur großen Rugenmühlbrücke. Bei der Überquerung der Regenbrücke muss kurz auf eine Straße ausgewichen werden. Auch der Rückweg verläuft durch das idyllische Regental, jetzt auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses. Ca. 50 m nach der Kläranlage steigen Sie die Naturtreppe zum Regentalradweg hoch.

Länge: ca. 5 km

Schwierigkeit: leicht

Sehenswertes:

» Naturnahe Flusslandschaft am Schwarzen Regen
» Schöne Aussichtspunkte
» Felsformation des Stoabergs

Bildquelle: Klaus-Dieter Neumann

Die Burg ruft

Die Burg ruft

Streckenverlauf:

Ab dem Bahnhaltepunkt Gumpenried wandern Sie auf der linken Seite flussabwärts und folgen der Markierung Rote 3. Die ersten 3 km bieten faszinierende Ausblicke auf den wildromantischen Schwarzen Regen. Dann biegen Sie nach links ab und wandern auf einem ca. 2 km langen Anstieg auf der Markierung Rote 3 bis zur Burgruine Altnußberg (Einkehrmöglichkeit). Hier bietet sich eine herrliche Aussicht vom ganzjährig geöffneten Burgturm. Auf dem Rückweg zum Bahnhaltepunkt Gumpenried folgen Sie der Markierung Rote 5. Bei einer Abzweigung ca. 400 m unter dem Burgturm gehen Sie erst rechts in Richtung Altnußberg und nach ca. 50 m biegen Sie gleich wieder links ab. Auf Waldwegen (Markierung Rote 5) wandern Sie zurück ins Regental.

Länge: ca. 9 km

Schwierigkeit: mittel

Sehenswertes:

» eine der schönsten Tal- und Hanglandschaften am Schwarzen Regen

» herrliche Ausblicke zum wildromantischen Fluss

» Burgruine Altnußberg mit ganzjährig geöffnetem Burgturm und einem weiten Rundblick

Bildquelle: Klaus-Dieter Neumann

Vom Quarzriff zum Liebestal

Vom Quarzriff zum Liebestal

Streckenverlauf:

Vom Bahnhof Viechtach spazieren Sie zum Stadtplatz und folgen vorbei an der Stadtpfarrkirche St. Augustinus dem markierten Pfahl-Steig zum Großen Pfahl. Durch das Riedbachtal und vorbei am Industriedenkmal „Sporerquetsch“ gelangen Sie zur ehemaligen Verladestation des Quarzbruchs. Zurück zum weithin sichtbaren Quarzriff Großer Pfahl wandern Sie talabwärts. Dabei folgen Sie ca. 5 km in östlicher Richtung dem Pandurensteig (Markierung Roter Säbel). Das Antonikirchlein mit Kreuzweg liegt im Naturschutzgebiet Antonipfahl am Weg. Ca. 200 m nach dem Steg über die Aitnach überqueren Sie die Bundesstraße und folgen der Markierung Rote 5. Vorbei an der Reibenmühle wandern. Sie entlang der Aitnach ins schattige Liebestal. Bei Fischaitnach biegen Sie rechts in Richtung Bahnhaltepunkt Schnitzmühle (Einkehrmöglichkeit) ab.

Länge: ca. 11 km

Schwierigkeit: leicht bis mittel

Sehenswertes:

» weiß schimmerndes, bizarres Quarzriff Großer Pfahl als Bayerns Geotop Nr. 1 mit Lehrpfaden

» ehemaliger Quarzbruch mit Biotopen, Felswänden, Klopferplatz und Verladestation

» Antonikapelle, Kreuzigungsgruppe und Kreuzweg am Antonipfahl

Bildquelle: Touristinfo Viechtach/Mediaatelier Bauernfeind

Vom Burgdorf ins Regental - Start der Wanderung ist Kollnburg

Vom Burgdorf ins Regental - Start der Wanderung ist Kollnburg

Streckenverlauf:

Von Kollnburg aus folgen wir der Markierung „roter Punkt/weiße 13“ nach Norden in Richtung Reichsdorf. Nach dem Überqueren der Staatsstraße 2139 bleiben wir auf der Markierung bis zur Antoni-Kapelle. Dort wechseln wir auf die Markierung „roter Punkt/weiße 5“, die uns nach dem „Unterqueren“ der B85 direkt nach Viechtach bringt. In Viechtach folgen wir dem Weg bis in die Innenstadt und folgen den Wegweisern zum Bahnhof. Dort fährt der Zug auf einer der schönsten Strecken Deutschlands durch das wildromantische Regental. Der Abschnitt wird zu Recht „Bayerisch Kanada“ genannt und bietet eine traumhafte Aussicht auf eine der letzten unberührten Flusslandschaften des Bayerischen Waldes. Entlang der Strecke gibt es verschiedene Einkehrmöglichkeiten. Vom Bahnhof Viechtach aus machen wir uns auf der Markierung „roter Punkt/weiße 5“ auf den Rückweg nach Reichsdorf. Dort wechseln wir auf die Markierung „roter Punkt/weiße 13“ und folgen ihr diesmal Richtung Hammer, wo wir uns im Kneippbecken etwas abkühlen können.Vorbei am Naturcamp Mieslhäusl geht’s über Rechertsried mit feinem Ausblick zurück nach Kollnburg.

Länge: ca. 14 km

Schwierigkeit: leicht

Sehenswertes:

» Zugfahrt auf einer der schönsten Bahnstrecken Deutschlands
» Kapelle St. Anton mit Kreuzigungsgruppe
» Quarzriff des kleinen Pfahl
» Burgruine Kollnburg und Bibelgarten
» Naturidyll Riedbachtal
» Naturcamp Mieslhäusl
» Kneippbecken nähe Hammer 


Bildquelle: Klaus-Dieter Neumann